Zuletzt aktualisiert am 16. September 2026

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Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Katzen – und ist eine der wenigen Erkrankungen, die eine dauerhafte, lebenslange Behandlung erfordern kann. Wir erklären, woran Sie Diabetes erkennen, was die Behandlung kostet und wie eine Tierversicherung dabei helfen kann.
Was ist Diabetes bei Katzen?
Bei Diabetes mellitus kann der Körper der Katze den Blutzuckerspiegel nicht mehr richtig regulieren, meist weil die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin produziert oder der Körper nicht mehr ausreichend darauf reagiert. Übergewichtige und ältere Katzen sind besonders häufig betroffen.
Symptome von Katzendiabetes
Typische Anzeichen sind vermehrter Durst und Harnabsatz, gesteigerter Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust, Mattigkeit und in fortgeschrittenen Fällen ein watschelnder Gang durch geschwächte Hintergliedmaßen. Bei diesen Symptomen sollte zeitnah ein Tierarzt aufgesucht werden.
Behandlung und laufende Kosten
Die Erstdiagnose mit Blutzuckerkurve und Untersuchung kostet meist rund 250 Euro. Danach folgt in der Regel eine dauerhafte Behandlung:
- Insulintherapie: Insulin und Spritzenmaterial schlagen meist mit 40 bis 100 Euro monatlich zu Buche.
- Spezialfutter: eine kohlenhydratarme Diät kostet häufig zusätzlich 90 bis 150 Euro im Monat.
- Kontrolluntersuchungen: regelmäßige Tierarztbesuche zur Überwachung der Blutzuckerwerte kommen mit rund 60 Euro pro Termin hinzu.
Insgesamt liegen die monatlichen Kosten je nach Aufwand zwischen etwa 80 und 430 Euro, was sich auf ungefähr 1.200 bis über 5.000 Euro im Jahr summieren kann. Eine gute Nachricht: Bei manchen Katzen kann Diabetes durch konsequente Behandlung in eine Remission gehen, bei der kein Insulin mehr nötig ist – die laufenden Kosten sinken dann deutlich.
Übernimmt die Tierversicherung Diabetes-Behandlungen?
Eine Katzenkrankenversicherung mit ambulanter Abdeckung übernimmt in der Regel auch dauerhafte Behandlungen wie Insulin und Kontrolluntersuchungen – vorausgesetzt, die Erkrankung war beim Vertragsabschluss noch nicht bekannt. Eine reine OP-Versicherung deckt eine laufende Diabetestherapie dagegen nicht ab, da es sich nicht um eine Operation handelt. War die Erkrankung bereits vor Vertragsabschluss bekannt, gilt sie als Vorerkrankung und wird häufig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
Da chronische Erkrankungen wie Diabetes über Jahre hinweg hohe Kosten verursachen können, lohnt sich ein früher Abschluss einer Katzenkrankenversicherung, solange Ihre Katze noch gesund ist.
Häufige Fragen zu Diabetes bei Katzen
Woran erkenne ich Diabetes bei meiner Katze?
Typische Anzeichen sind vermehrter Durst und Harnabsatz, gesteigerter Appetit trotz Gewichtsverlust und Mattigkeit. Bei diesen Symptomen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.
Was kostet die Behandlung von Diabetes bei Katzen?
Nach der Erstdiagnose (rund 250 Euro) fallen laufende monatliche Kosten von etwa 80 bis 430 Euro für Insulin, Spezialfutter und Kontrollen an, abhängig vom individuellen Behandlungsaufwand.
Kann Diabetes bei Katzen geheilt werden?
Eine vollständige Heilung ist selten, aber manche Katzen erreichen durch konsequente Behandlung eine Remission, bei der kein Insulin mehr benötigt wird.
Übernimmt die Tierversicherung die Behandlung?
Eine Katzenkrankenversicherung mit ambulanter Abdeckung übernimmt in der Regel die laufende Behandlung, sofern die Erkrankung bei Vertragsabschluss noch nicht bekannt war. Eine reine OP-Versicherung deckt Diabetes nicht ab.
